EnergieSPARtipps VOM STROMSPARMEISTER
zu den Themen: Kühlen, Waschen, Trocknen, Spülen, Licht, Standby, Heizen, Link-Tipps
Richtig kühlen
- Achten Sie auf die richtige Temperatur! Am energiesparsamsten sind Temperaturen von +5 °C bis +6 °C bzw. bei empfindlichen Speisen wie Fisch oder Faschiertem +4 °C. Außerdem sollte die Kühlschranktür nur kurz geöffnet werden, denn je mehr Kälte beim Öffnen entweicht, desto mehr Energie wird anschließend zum neuerlichen Abkühlen benötigt.
- Stellen Sie warme Speisen erst nach dem Abkühlen in den Kühlschrank.
- Die Kälte wird in einem Kühlschrank mittels Kompressor, der Wärme produziert, erzeugt. Je wärmer die Raumtemperatur oder die Umgebung ist, desto mehr Strom benötigt der Kompressor. Freistehende Geräte arbeiten sparsamer, da die produzierte Wärme besser abgeführt werden kann. Deshalb sind auch Herd und Spülmaschine keine guten Nachbarn für Kühl- und Gefriergeräte.
- Ein Kühl- oder Gefriergerät sollte nicht direkt an einer Wand stehen. Je größer der Abstand, desto besser ist die Belüftung der Kühlaggregate auf der Rückseite. Ein Kühlschrank mit einer nicht ausreichenden Lüftung benötigt mehr Energie und Strom als einer, der gut belüftet wird.
- Ein Kühlgerät mit der Effizienzklasse A+ verbraucht rund 25 %, ein A++ Gerät sogar rund 45 % weniger Strom, als ein in Volumen und Ausstattung vergleichbares Gerät, das die Anforderungen der Klasse A gerade noch erfüllt.
Sauber, sauber: Auch beim Waschen kann gespart werden.
- Energiesparende Waschmaschinen sparen nicht nur Strom und Wasser, sondern
benötigen weniger Waschmittel und schonen damit die Umwelt.
- Niedrige Temperaturen beim Waschen verbrauchen weniger Strom als hohe: Grundsätzlich reichen bei einem Waschgang 60 Grad für normal verschmutzte Wäsche aus. Ein Waschgang mit 60 bzw. 65 Grad kann gegenüber „heißeren“ Waschgängen bis zu einem Drittel an Strom sparen.
- Strom und Wasser können auch gespart werden, wenn nur mit einer vollen Maschine und mit Sparprogrammen gewaschen wird.
Richtig trocknen spart Strom und Geld.
- Mit energiesparenden Wäschetrocknern kann man gleich doppelt Strom sparen!
Denn so wird auch der Bügelaufwand erheblich reduziert. Trocknen Sie jedochWäsche, die gebügelt werden soll, nur „bügelfeucht“, nicht „schranktrocken“.
- Trocknen Sie nur gut geschleuderte Wäsche (mind. 1000 Umdrehungen/Minute) im Wäschetrockner. Grundsätzlich gilt: je höher die Umdrehungszahl beim Schleudern in der Waschmaschine ist, desto weniger Energie verbraucht der Wäschetrockner für den Trockenvorgang.
- Auch durch regelmäßiges Reinigen des Flusensiebes können Sie Strom und Energie sparen, denn verstopfte Flusensiebe verlängern die Trocknungszeiten.
Sparen beim Spülen
- Nutzen Sie das Fassungsvermögen des Geschirrspülers gut aus: Im Idealfall sollte
Sie ihn erst verwenden, wenn er voll beladen ist. Um Strom und Wasser zu sparen, sollte das entsprechende Waschprogramm nach Verschmutzungsgrad und Geschirrart ausgewählt werden. Für nur leicht verschmutztes Geschirr verwenden Sie am besten Sparprogramme.
- Vermeiden Sie händisches Vorwaschen unter fließendem Wasser.
- Energiesparende Geschirrspüler sparen nicht nur Strom und Wasser, sondern behandeln auch empfindliches Geschirr schonender.
Mehr Licht für weniger Geld
- Energiesparlampen können in den nächsten Jahren die Glühlampe weitgehend ersetzen. Denn der Einsatz von Energiesparlampen leistet einen erheblichen Beitrag zur Schonung unserer Umwelt. Energiesparlampen verbrauchen bis zu 80 % weniger Strom als vergleichbar helle Glühlampen – und das bei bis zu 15mal so langer Lebensdauer. Energiesparlampen sollten daher vor allem bei langer Leuchtdauer verwendet werden. Denn die Leuchtdauer einer herkömmlichen Glühlampe liegt nur bei rund 1.500 Stunden. Energiesparlampen brennen im Durchschnitt ca. 12.000 Stunden.
- Mit energiesparendem Licht können Sie selbst aktiv zum Klimaschutz beitragen –
mit sparsamen, langlebigen, nachhaltig hergestellten und recyclebaren Lampen. Es liegt in Ihrer Hand. Schalten Sie jetzt um auf Klimaschutz!
Interessante Folder zum Thema Energiesparlampen und Beleuchtung:
Energiesparlampen [0,6MB]
richtig hell zuhaus [1,4MB]
Beleuchtung Gastronomie [1,1MB]
Stopp den Stromfressern
- Aktivierte Standby-Schaltungen werden an Elektrogeräten zumeist mit einer kleinen roten Leuchte angezeigt. Diese Funktion sorgt dafür, dass Geräte wie Fernseher oder Stereoanlagen unmittelbar nach dem Einschalten betriebsbereit sind. Der Stand-by-Betrieb ist ein wahrer Stromfresser! Die Lösung dafür ist jedoch sehr einfach: Schalten Sie Ihre Geräte entweder ganz ab oder verwenden Sie eine abschaltbare Steckdosenleiste.
Richtig heizen
- Heizkörper, die abgedeckt oder von Vorhängen verdeckt sind, treiben den Energieverbrauch in die Höhe. Entlüften der Heizkörper und Dämmung der Rohre gehört zum Pflichtprogramm.
- Ein jährliches Brenner- und Kesselservice spart bis zu 10 % Heizenergie. Abgasmessungen zeigen, ob der Heizkessel verschmutzt ist und daher mehr Energie verbraucht.
- Mehrmals tägliches Quer- oder Stoßlüften bei weit geöffneten Fenstern bringt genügend Frischluft in den Raum. Die Dauer hängt von Jahreszeit und Witterung ab. Lange Kippstellung der Fenster führt zu einem Auskühlen der Wände und zu einer teuren Energievergeudung.
Weitere nützliche Tipps bekommen Sie auf: